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StGH bei Jugend forscht 2019

Fünf Forscherteams des StGH traten an.

Die Forschungsarbeiten der Jugend-Forscht-AG des StGH wurden am Freitag, 22.02.2019 vorgestellt und prämiert. Im Rahmen des Regionalwettbewerbs Jugend forscht / Schüler experimentieren wurden am Standort Marl von vielen Schulen der Region über 50 Forschungsprojekte präsentiert. Mehrere fachkundige Jury-Mitglieder hatten im Vorfeld die schriftlichen Ausarbeitungen gelesen und ließen sich am Freitag alle Details erklären - von den Anfängen der Themensuche, der Vorgehensweise bis zu den Forschungsergebnissen und möglichen Anwendungen im alltäglichen Leben. Nach intensiver Beratung wurden in der Feierstunde ab 15 Uhr die Projekte gewürdigt.

Gleich fünf Teams des StGH nahmen in diesem Jahr an Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren teil. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7, 9 und EF des Städtischen Gymnasiums Herten trafen sich wöchentlich im Rahmen der Jugend-forscht-AG und beschäftigten sich in Teams mit den selbstgestellten Forschungsaufträgen. Es wurde entwickelt, ausprobiert und verbessert, verworfen, neue Ansätze gesucht, wieder experimentiert und optimiert, dokumentiert, auf Alltagstauglichkeit geprüft und schließlich eine zusammenfassende Präsentation gestaltet.

Aufgeregt und voller Stolz nahmen die Teams Ihre Ehrungen entgegen:

Antonia Bialdyga (EF) und Philipp Müller (EF) „Lumineszenz nutzbar machen“ entwickelten verschiedene Ideen um Nachleuchteffekt im Alltag und stellten fest, dass die Nachleuchtdauer stark von der Temperatur abhängt.

Matti Kuberka (9c), Timm Weinholz (9c) und Aaron Wolay (9c) bündelten ihre Forschung zur „Chemolumineszenz in der Seenotrettung“ auf den Sicherheitsbereich für gut sichtbare Rettungswesten. Das Team erzielte den 2. Platz in der Kategorie Chemie.

Fred Bösing (9c) und Florian Gburek (9b) forschten zu „Phosphoreszenz im Straßenverkehr“ und nutzen in ihrer Idee das Scheinwerferlicht vorausfahrender Autos für andere Verkehrsteilnehmer.

Yannik Kriehn (7b) und Finn Overbeck (7b) traten mit „Flaschenraketen“ an. Sie forschten am effektivsten Kohlenstoffdioxid-Treibstoff für Brausepulver-Druckraketen, die weit über 20 m hoch fliegen.

Vincent Krauß (7b), Wolf Schwarz (7b) und Florian Weber (7b) nannten Ihr Forschungsthema „Wir erforschen Antimaterie“. Mit den Ausführungen vom Urknall bis zum Ausblick „Antimaterie für die Energiewende“ erzielte das Team den 3. Platz in der Kategorie Physik.