Die diesjährige AG "Jugend forscht" beschäftigt sich mit Leuchteffekten im weitesten Sinn. Einige Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen und der Jahrgangsstufe EF treffen sich nachmittags in den Chemieräumen des StGH und "forschen". Drei Teams haben sich formiert: Interessen und Vorwissen wurden gebündelt, eine Teamaufgabe wurde formuliert und jedes Team hat sich ein Anwendungsziel gesteckt.
Zum Beispiel waren für ein Forscherteam Knicklichter eine Inspiration. Den Leuchteffekt kennt man von Konzerten oder der Kirmes. Eine spannende Alltagserscheinung. Vielleicht kann man diese noch verbessern? Auch die anderen Teams möchten mit alternativem Licht - Nachleucht-Effekten oder chemischem Licht - ihre Anwendungsideen umsetzen. Diese liegen im Bereich Freizeit, Sport und Sicherheit.
Die Forschungsnachmittage werden einerseits damit verbracht, die Grundlagen und Hintergrundinformationen zu recherchieren. Andererseits wird unter Aufsicht von Herrn Maurus experimentiert und getüftelt, verbessert oder verworfen. Variationen und Anpassungen werden überlegt und ausprobiert. Alle "Forscher" mussten in die Geheimnisse der Fluoreszenz, Phosphoreszenz und Chemolumineszenz abtauchen und haben dazu einige Vorversuche durchgeführt.
Und beim letzten Forschungsnachmittag war es soweit: Es wurde hell - es leuchtete hell in blauer und grüner Farbe.
Dieser Teilerfolg "Leuchten im Becherglas" hatte bis dahin schon Einiges abverlangt. Aber eine Grundlage für die Anmeldung und Teilnahme am Nachwuchswettbewerb "Jugend forscht" ist geschafft. Wir drücken für weitere Forschungserfolge die Daumen.
