Zu Beginn bauten wir die Körper aus Steckplatten und Modellbauteilen selbst zusammen. Durch das Konstruieren, Vergleichen und Vermessen konnten wir genau erkennen, wie viele Flächen, Kanten und Ecken jeder Körper hat und wodurch sie sich unterscheiden. Mit Zeichnungen und digitalen Werkzeugen haben wir unsere Modelle ergänzt und genauer untersucht.
Ein weiteres Highlight war das Prinzip der Dualität. Wir verbanden die Mittelpunkte benachbarter Seitenflächen und stellten fest, dass im Inneren wieder ein platonischer Körper entsteht. So wurden uns die Dualpaare Würfel–Oktaeder und Dodekaeder–Ikosaeder deutlich. Besonders überraschend war für uns, dass der Tetraeder der einzige Körper ist, der zu sich selbst dual ist.
Durch Modelle, digitale Konstruktionen und Papierfaltungen konnten wir diese Zusammenhänge selbst entdecken und nachvollziehen. Die Arbeit mit den platonischen Körpern hat uns gezeigt, wie spannend Geometrie sein kann. Wir haben nicht nur räumliches Vorstellungsvermögen trainiert, sondern auch erlebt, wie viel Freude es macht, mathematische Ideen praktisch auszuprobieren und eigene Erkenntnisse zu gewinnen.
Hasan, 6c
