Einen besonderen Besuch erlebte die Klasse 6c in dieser Woche: Zwei junge Jüdinnen bzw. Juden kamen im Rahmen des Projekts „Meet a Jew“ an unsere Schule und gaben den Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in ihr Leben und ihren Glauben.
Das Projekt fand im Rahmen der Interkulturellen Woche statt, die auch in unserer Stadt mit verschiedenen Aktionen begangen wurde. Ziel ist es, durch Begegnungen und Gespräche gegenseitiges Verständnis zu fördern und Vielfalt erlebbar zu machen.
„Meet a Jew“ verfolgt das Anliegen, den direkten Austausch zwischen jüdischen und nicht-jüdischen Menschen zu ermöglichen und so Vorurteile abzubauen. Ganz offen berichteten die Gäste von ihren persönlichen Erfahrungen, vom Alltag als Jüdinnen und Juden in Deutschland und beantworteten die vielen neugierigen Fragen der Kinder.
Die 6c nutzte die Gelegenheit, um über Themen wie Feiertage, Traditionen, Religion und auch über das Leben von jüdischen Jugendlichen heute zu sprechen. Dabei entwickelte sich ein lebendiges Gespräch, das von gegenseitigem Respekt und echtem Interesse geprägt war. Neben den Bereichen der religiösen und alltäglichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede blieb auch noch Zeit für Fachgespräche über Vorlieben beim Spielen von FIFA.
Die Rückmeldungen aus der Klasse waren durchweg positiv: Viele empfanden den Austausch als bereichernd und spannend – und nahmen neue Perspektiven mit. Unsere Gäste zeigten sich beeindruckt vom Vorwissen unserer Schülerinnen und Schüler über das Judentum und freuten sich über die Offenheit und die vielen interessanten Fragen.
Wir danken unseren Gästen herzlich für ihren Besuch und freuen uns, dass unsere Schülerinnen und Schüler durch solche Begegnungen Offenheit, Toleranz und interkulturelles Verständnis erleben und einüben können.
