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Chemie trifft Popkultur: Q1-Grundkurs entschlüsselt die „Breaking Secrets“

Wie viel Chemie steckt wirklich in der Erfolgsserie Breaking Bad? Mit dieser spannenden Fragestellung beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Chemie-Grundkurses der Q1 bei ihrem Besuch des Projekts „Breaking Secrets“ an der Westfälischen Hochschule in Recklinghausen.

In Anlehnung an die bekannte Fernsehserie erhielten die Schülerinnen und Schüler faszinierende Einblicke in die Welt der organischen Chemie und der instrumentellen Analytik. Im Mittelpunkt stand dabei die wissenschaftliche Betrachtung von Methamphetamin: Welche chemischen Eigenschaften besitzt die Substanz? Welche Darstellungen der Serie entsprechen den chemischen Fakten und welche gehören in den Bereich der Fiktion? Ziel des Projekts war es, die chemischen Hintergründe kritisch zu beleuchten und gleichzeitig die Grenzen zwischen Unterhaltung und Wissenschaft aufzuzeigen.

Ein besonderes Highlight war die Arbeit mit modernen Analyseverfahren. Die Schülerinnen und Schüler lernten verschiedene Methoden kennen, mit denen unbekannte Stoffe in der chemischen Analytik untersucht und identifiziert werden können. Dabei erhielten sie einen authentischen Einblick in die Arbeitsweise moderner Forschungslabore und erfuhren, welche Bedeutung analytische Chemie beispielsweise in der Forensik, Umweltanalytik oder Pharmazie besitzt.

Der Besuch bot nicht nur spannende fachliche Impulse, sondern auch interessante Einblicke in ein mögliches naturwissenschaftliches Studium. Die gelungene Verbindung aus populärer Kultur, Chemie und moderner Labortechnik machte den Projekttag zu einem besonderen Erlebnis und zeigte eindrucksvoll, wie spannend und praxisnah Chemie sein kann.